Chronik | Donnerstag, 16 Juni 2016

Buchtipp: "Ukraine kocht" - kochen und helfen

Mit seinem Buch "Ukraine kocht" hat sich der in Bayern lebende ukrainische Koch Denis Kolesnikov eine ganz besondere Hilfsaktion für die Ukraine einfallen lassen. "Nach einigen erfolgreichen Aktionen unserer Initiative sos-ukraine.de suchte ich nach weiteren Möglichkeiten, um finanzielle Mittel für die Kriegsopfer sowie für die bedürftigen Menschen in der Ukraine zu  sammeln. Da ich Koch bin und die vielfältige Küche meiner Heimat liebe, entstand die Idee, ein Kochbuch zu schreiben, in dem ich vielfältige kulinarische Spezialitäten aus der Ukraine vorstelle. Ein Teil des Gewinns wird an die Initiative gespendet", schreibt Kolesnikov in seinem Vorwort.
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Chronik | Dienstag, 14 Juni 2016

DUF-Podiumsdiskussion am 23. Juni 2016: "Ukraine: Economic Reforms and Foreign Affairs".

Liebe Mitglieder und Freunde des Deutsch-Ukrainischen Forums e.V.,

gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e. V. laden wir Sie herzlich ein zu einer Podiumsdiskussion zum Thema "Ukraine: Economic Reforms and Foreign Affairs".

23. Juni 2016, 19.00 Uhr
Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Räume III+IV
Schiffbauerdamm 40 / Ecke Reinhardtstr. 55, 10117 Berlin



Two years after the installation of a new government and the signing of the Association Agreement with the European Union, Ukraine still finds itself in a state of crisis. The war in Eastern Ukraine, fuelled by Russian support, is a serious impediment to stabilisation and due to its dire economic state, the country is still threatened by default. In the beginning of this year, the Minister of Economic De-velopment and Trade, Aivaras Abromavicius, stepped back, criticising that reform efforts, especially in the field of anti-corruption were resisted by influential members of the Verkhovna Rada.

Under the heading “Economic Reforms and Foreign Affairs” Aivaras Abromavicius will give an as-sessment of the situation and perspectives of the Ukrainian economy, the current state of reforms and Ukraine’s international interlockings. The ensuing panel discussion will shed light on the internal and external factors that challenge and support Ukraine’s future developments.

Welcome
RAINER LINDNER | Chairman, German-Ukrainian Forum, Berlin
GABRIELE FREITAG | Executive Director, German Association for East European Studies, Berlin

Discussion
AIVARAS ABROMAVICIUS | Former Minister of Economic Development and Trade of Ukraine, Kyiv
HANNA HOPKO | MP, Chairwoman of the Committee on Foreign Relations, Verkhovna Rada, Kyiv
ANDREAS PESCHKE | Director for Eastern Europe, Caucasus and Central Asia, Foreign Office, Berlin

Chair
RAINER LINDNER | Chairman, German-Ukrainian Forum, Berlin


Die Podiumsdiskussion findet in englischer Sprache ohne Verdolmetschung statt. Wir laden Sie nach der Diskussion zu einem kleinen Stehempfang ein.

Wir bitten Sie bis zum 21. Juni um
Ihre Anmeldung bei Tatjana Reshchynska: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Chronik | Donnerstag, 26 Mai 2016

Newsletter des Deutsch-Ukrainischen Forums Mai 2016

Liebe Mitglieder und Freunde des Deutsch-Ukrainischen Forums e.V.,

der Mai 2016 brachte gute und schlechte Nachrichten aus der Ukraine. Fangen wir mit den guten an: Im Zeichen des neuen Assoziierungsabkommens zwischen der EU und der Ukraine hat sich der Handel zwischen Deutschland und der Ukraine sehr positiv entwickelt. Der Gesamtumsatz wuchs im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 19,2 Prozent. Besonders profitierten davon deutsche Exporte in die Ukraine mit 29,8 Prozent plus, der ukrainische Export nach Deutschland stieg um 3,2 Prozent. Eine lesenswerte Grafik dazu, basierend auf Angaben des Statistischen Bundesamts, veröffentlicht der Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft. http://www.ost-ausschuss.de/Osthandel_Jan_Mrz_2016

Überschattet werden die Zukunftsaussichten natürlich u.a. weiterhin von den Auseinandersetzungen in der Ost-Ukraine. Der u.a. auch mit Hilfe deutscher Vermittlung zustandegekommene Austausch von Gefangenen, u.a. Nadija Sawtschenko, könnte ein positives Signal sein. Gleichzeitig gab es auch im Mai wieder viele bewaffnete Auseinandersetzungen, der seit Anfang Mai u.a. bisher 17 ukrainische Soldaten zum Opfer fielen. Besorgt zeigte sich das Vorstandsmitglied des Deutsch-Ukrainischen Forums, Dr. Gernot Erler, von Berichten unabhängiger Organisationen über systematische Folterungen von Gefangenen im Separatistengebiet, hier ein Bericht des Deutschlandfunks dazu: http://www.deutschlandfunk.de/folter-in-ostukraine-erschreckend-wie-gross-der-hass.694.de.html?dram%3Aarticle_id=354376

Wie ist die Entwicklung zu bewerten? Wie geht es mit den Reformen weiter? Was sind realistische Wirtschaftsprognosen? Das Deutsch-Ukrainische Forum hat für den 23. Juni 2016 dazu zwei hochkarätige Gesprächspartner aus der Ukraine nach Berlin eingeladen - den bis Januar 2016 amtierenden Wirtschaftsminister Aivaras Abromavicius und die Vorsitzende des außenpolitischen Auschusses des ukrainischen Parlaments (Verchowna Rada), Hanna Hopko. Genauer Ort und Uhrzeit der Veranstaltung, zu der wie Sie schon jetzt herzlich einladen, gehen Ihnen in den nächsten Tag mit separater Mail zu. 

Auch auf einen anderen Termin, ein Sportereignis, möchten wir hier Sie gerne noch hinweisen: Am 12. Juni treffen die Nationalmannschaften von Deutschland und der Ukraine bei ihrem jeweils ersten Spiel der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich aufeinander. Wir freuen uns auf einen interessanten Fußball-Abend im Zeichen der Deutsch-Ukrainischen Freundschaft.

Neu: Das Deutsch-Ukrainische Forum e.V. ist künftig auch auf Facebook und Twitter präsent, wir freuen uns, wenn Sie uns auch dort folgen.  

FACEBOOK: https://www.facebook.com/Deutsch-Ukrainisches-Forum-eV-158554254547853/

TWITTER: https://twitter.com/DUF_Forum

Kontakt: Deutsch-Ukrainisches Forum e.V, Tatjana Reshchynska, http://www.d-u-forum.de/kontakt

 

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Chronik | Sonntag, 15 Mai 2016

Ausschreibung der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission

Ausschreibung der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission
(http://www.gs-oses.de/reader/items/cfa_Forschungsstipendien_DUHK2016.html)

Forschungsstipendien der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission
´Die Deutsch-Ukrainische Historikerkommission (DUHK) hat im Februar
2015 ihre Arbeit aufgenommen. Sie steht für die institutionelle
Verbindung zwischen deutscher und ukrainischer Geschichtswissenschaft
und fördert die Verbreitung des Wissens um die deutsche und
ukrainische Geschichte.

Die DUHK vergibt ein Forschungsstipendium für einen maximal
einmonatigen Forschungsaufenthalt in der Ukraine für Doktorandinnen
und Doktoranden aus Mitteln des DAAD sowie zwei Forschungsstipendien
für den Aufenthalt von bis zu drei Monaten für Promovierende und/oder
Post-Docs aus Mitteln der Robert Bosch Stiftung.
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Chronik | Mittwoch, 04 Mai 2016

Delegation aus Volodymyr-Volynsky besucht Zwickau

Zwickau Eine sechsköpfige Delegation aus der ukrainischen Partnerstadt Volodymyr-Volynsky besucht in der kommenden Woche Zwickau. Auf dem Programm der Gäste, zu denen der stellvertretende Bürgermeister Yaroslaw Matwiytchuk sowie Stadtrat Sergiy Koba gehören, stehen unter anderem Gespräche zur Finanzpolitik der Automobil- und Robert-Schumann-Stadt sowie zu aktuellen und abgeschlossenen Investitionsvorhaben.

Die ukrainische Gruppe wird am Montagabend, dem 9. Mai erwartet. Bereits am Dienstagvormittag steht im Rathaus ein Termin bei Finanzbürgermeister Meyer zu den Themen „Finanzpolitik“ und „Budgetmanagement“ an. Am Nachmittag ist dann der Besuch der Stadtratssitzung geplant.

Der Mittwoch steht, ebenfalls auf Wunsch der Ukrainer, ganz im Zeichen von Investitionsprojekten. Vormittags werden im Rahmen einer Stadtrundfahrt verschiedene Gebäude und Plätze in Augenschein genommen, zu denen in jedem Fall das Kornhaus mit der Stadtbibliothek sowie die Stadionbaustelle in Eckersbach gehören werden. Vertieft werden diese Eindrücke im Gespräch mit Baubürgermeisterin Kathrin Köhler und Vertretern des Baudezernates, das am Nachmittag stattfindet. Abends treffen sich die Gäste  nochmals mit Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß und Alt-OB Rainer Eichhorn. Zu dieser Zusammenkunft sind außerdem Vertreter der Stadtratsfraktionen eingeladen.

Am Donnerstag, dem 12. Mai reisen die Gäste schließlich nach Berlin, wo ein Besuch des Bundestages und des Abgeordneten Marco Wanderwitz geplant sind. Während ihres Aufenthaltes in Zwickau wird die Delegation von Karl-Ernst Müller, Vorsitzender des Vereins Partnerschaft zur Ukraine e. V., und Sven Dietrich von der Stabsstelle Stadtentwicklung begleitet. ...weiter
Chronik | Mittwoch, 27 April 2016

Tschernobylhelfer von DUF-Mitglied IBB Dortmund bei Papst Franziskus

Papst Franziskus hat in seiner Generalaudienz in Rom am Mittwoch, 20. April 2016, einen besonderen Gruß an Liquidatoren aus der Ukraine und Belarus und Vertreter der europäischen Tschernobyl-Solidaritätsbewegung gerichtet: „Wir erneuern unsere Gebete für die Opfer dieses Unglücks und drücken den Helfern unsere Anerkennung aus und allen Initiativen, die versucht haben, die Leiden und die Schäden zu lindern." Anlass für die Pilgerreise im Rahmen der Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ ist der 30. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe am 26. April 2016. Papst Franziskus begrüßte die Delegation – angeführt vom römischkatholischen Erzbischof von Lwiw (Ukraine), Mieczyslaw Mokrzycki, und vom römischkatholischen Erzbischof von Minsk und Mogiljow (Belarus), Tadeusz Kondrusiewicz, in seiner Ansprache auf dem Petersplatz: „Ich stehe Euch bei.“ Zur Papstaudienz sind mehr als 20 Liquidatoren gereist, die sich in ihrer Heimat als Leiter von Tschernobyl-Verbänden sowie als einfache Aktivisten für die sozialen und medizinischen Belange der an den Strahlenfolgen leidenden Tschernobyl-Betroffenen einsetzen.

Papstaudienz Tschernobyl

Begleitet werden sie von Vertretern der ukrainischen und belarussischen Kirche, der europäischen Tschernobyl-Solidaritätsbewegung aus Deutschland und Italien und vom IBB Dortmund, das die Aktivitäten koordiniert. Die Delegation vertritt damit mehrere Hunderttausend Tschernobyl-Betroffene und die Tschernobyl-Solidaritäts-Bewegung, die Anfang der 1990er entstanden ist. Die Pilgerreise haben die Kirchen in der Ukraine und Belarus in Kooperation mit dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (IBB) und der Geschichtswerkstatt Tschernobyl Charkiw initiiert.

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Chronik | Dienstag, 29 Dezember 2015

Die 3. Deutsch-Ukrainische Städtepartnerschaftskonferenz "Zivilgesellschaft gestaltet kommunale Teilhabe und europäische Zusammenarbeit"

15. bis 17. Dezember 2015 im Roten Rathaus in Berlin
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Chronik | Montag, 14 Dezember 2015

Tätigkeitsbericht Deutsch-Ukrainisches Forum e.V. 2015

Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Prof. Dr. Rainer Lindner über die Aktivitäten des Deutsch-Ukrainischen Forums e.V. im Jahr 2015


6.-7. März 2015: internationale Konferenz "Wege zum Frieden" in Košice / Slowakei. Eine Initiative des Deutsch-Ukrainischen Forums e.V. und des Deutsch-Russischen Forums e.V. unter der Schirmherrschaft von Robert Fico, Ministerpräsident der Slowakei • Teilnehmer u.a.: Dr. Pavol Paska (Stellvertretender Vorsitzender der Partei Smer SD), Matthias Platzeck (Vorsitzender des Vorstandes, Deutsch-Russisches Forum e.V.) , Prof. Dr. Rainer Lindner (Vorsitzender des Vorstandes, Deutsch-Ukrainisches Forum e.V.), Richard Raši (Oberbürgermeister der Stadt Košice), Peter Weiss (Politik-Analyst), Franz Thönnes, MdB (Stellvertretender Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses) -

26. März 2015: Empfang anlässlich der Ratifizierung der Assoziierungsabkommen der Europäischen Union mit Moldau, der Ukraine und Georgien, Haus der Landesvertretung Sachsen-Anhalt • Teilnehmer u.a.: S.E. Dr. Andrii Melnyk (Botschafter der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland), S.E. Aureliu Ciocoi (Botschafter der Republik Moldau in der Bundesrepublik), S.E. Lado Chanturia (Botschafter von Georgien in der Bundesrepublik), Prof. Dr. Rainer Lindner (Vorsitzender des Deutsch-Ukrainischen Forums e.V.).

 Mai 2015: Gründung des Ukrainisch-Deutschen Wohltätigkeitsfonds in Kiew, Prof. Dr. Lindner, EhrenCo-Vorsitzender des Fonds

Juni 2015: Pressekonferenz in Kiew „Vorstellung des Deutsch-Ukrainischen Forums“ - Ende Juli: Umzug der Geschäftsstelle von der Schillerstr. 59 (Charlottenburg) in die Gertraudenstr. 20 (Mitte)

2014-2015: Begleitung des Friedensdienstes in Odessa im Waisenhaus "The Way Back Home" in der Ukraine, Patenschaft für Emma Kohl (19-jährige Schülerin aus Deutschland) im Rahmen von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

August 2015: Spende für ein herzkrankes Kind in der ukrainischen Stadt Wolodymyr-Wolynsk/Wolynien (Partnerschaft zwischen Wolodymyr-Wolynsk und Zwickau)

September 2015: Unterstützung des neu geöffneten Hilfszentrums für Binnenflüchtlinge in Kramatorsk, „Land der freien Menschen“ NGO

02. Dezember 2015: Podiumsdiskussion " Flüchtlinge und Vertriebene in der Ukraine: Was hat sich seit der Waffenruhe geändert?“, das Deutsch-Ukrainische Forum e.V. in Kooperation mit der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit“, Berlin • Teilnehmer u.a.: Prof. Dr. Rainer Lindner (Vorsitzender des Deutsch-Ukrainischen Forums e.V.), Nataliya Yakovlyeva (Mitbegründerin und Projektmanagerin, Wohltätigkeitsorganisation Wohltä- tigkeitsfonds "Charkiw mit dir!"), Nadiia Khomenko (Leiterin „Land der freien Menschen“), Oleh Mirus (Gesandter-Botschaftsrat der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland), Andreas Peschke, Botschafter (Beauftragter für Osteuropa, Kaukasus und Zentralasien, Auswärtiges Amt), Dr. Paweł Kowal (stv. Außenminister der Republik Polen a.D.)

15.-17. Dezember 2015: 3. Deutsch-Ukrainische Städtepartnerschaft in Berlin, Rotes Rathaus • Teilnehmer u.a.: Dr. Volker Pellet (Leiter der Abteilung Protokoll und Auslandsangelegenheiten), Dr. Helmut Domke (Vorsitzender der Stiftung West-Östliche Begegnungen), S.E. Dr. Andrij Melnyk (Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland), Andreas Peschke, Botschafter (Beauftragter für Osteuropa, Kaukasus und Zentralasien, Auswärtiges Amt), Prof. Dr. Rainer Lindner (Vorsitzender des Deutsch-Ukrainischen Forums e.V.).

Hier der Tätigkeitsbericht als PDF: pdfTätigkeitsbericht 2015 Deutsch-Ukrainisches Forum e.V.
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Chronik | Donnerstag, 10 Dezember 2015

Presseerklärung 3. Deutsch-Ukrainischen Städtepartnerschaftskonferenz „Zivilgesellschaft gestaltet kommunale Teilhabe und europäische Zusammenarbeit“

15. bis 17. Dezember 2015 im Roten Rathaus in Berlin
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Chronik | Mittwoch, 09 Dezember 2015

Podiumsdiskussion: Flüchtlinge und Vertriebene in der Ukraine: Was hat sich seit der Waffenruhe geändert?

PROF. DR. RAINER LINDNER (Vorsitzender des Deutsch-Ukrainischen Forums e.V.),  CHRISTIANE BRANDAU (Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit), NATALIYA YAKOVLYEVA (Mitbegründerin und Projektmanagerin, Wohltätigkeitsorganisation Wohltätigkeitsfonds "Charkiw mit dir!", Charkiw), NADIIA KHOMENKO (Leiterin „Land der freien Menschen“, Kyiw), OLEH MIRUS (Gesandter-Botschaftsrat der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland), ANDREAS PESCHKE, BOTSCHAFTER (Beauftragter für Osteuropa, Kaukasus und Zentralasien, Auswärtiges Amt) und DR. PAWEŁ KOWAL (stv. Außenminister der Republik Polen a.D., Warschau) diskutierten am 02. Dezember 2015 die aktuelle Lage der ukrainischen Flüchtlinge und Vertriebenen in und außerhalb der Ukraine.
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Chronik | Freitag, 27 November 2015

Podiumsdiskussion: Flüchtlinge und Vertriebene in der Ukraine: Was hat sich seit der Waffenruhe geändert?

02. Dezember 2015
18.00–20.00 Uhr
anschließend Gelegenheit zum informellen Gespräch
Ludwig Erhard Haus, Goldberger Saal
Fasanenstraße 85, 10623 Berlin ...weiter
Chronik | Dienstag, 31 März 2015

Empfang anlässlich der Ratifizierung der Assozierungsabkommen der Europäischen Union mit der Ukraine, Moldau und Georgien

Der Deutsche Bundestag ratifizierte am 26. März 2015 die Assoziierungsabkommen der Europäischen Union mit Moldau, der Ukraine und Georgien. ...weiter

Chronik | Mittwoch, 11 März 2015

Ukrainisch-Russische Konferenz in Košice - Wege zum Frieden - Bürgerdialog im Zeichen von Minsk II

Košice, 7. März 2015. Bürgerinitiativen, Kultur- und Kirchenvertreter wie auch Wissenschaftler und Politiker aus der Ukraine, Russland, Deutschland und der Slowakei trafen sich vom 6.-7. März 2015 in Košice. Die Konferenz „Wege zum Frieden“ fand auf Initiative des Deutsch-Ukrainischen Forums e.V. und des Deutsch-Russischen Forums e.V. unter der Schirmherrschaft von Robert Fico, Ministerpräsident der Slowakischen Republik, statt. ...weiter
Chronik | Montag, 02 Februar 2015

Tätigkeitsbericht 2013 – 2014 des Vorsitzenden Prof. Dr. Rainer Lindner

Aktivitäten des Deutsch-Ukrainischen Forums e.V. ...weiter
Chronik | Montag, 03 November 2014

Zweiter Runder Tisch zu Wien: Memorandum

„Ukraine in Europa: Frieden und Entwicklung"

Zweiter Runder Tisch, 03. November 2014

Der Agrarsektor in der Ukraine als Grundlage für wirtschaftliche Entwicklung, regionale und internationale Kooperation

Eine stabile und moderne Wirtschaft ist die unabdingbare Grundlage für sozialen Frieden und ökonomische Prosperität in der Ukraine. Die Entwicklung der ukrainischen Wirtschaft bei gleichzeitiger die Stärkung der regionalen und internationalen Zusammenarbeit eröffnet nicht nur neue Chancen für Unternehmen, sondern wird sich positiv auf das Leben von Millionen Menschen auswirken und einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen und politischen Stabilisierung in Europa leisten. Insbesondere die Landwirtschaft kann zur treibenden Kraft für die wirtschaftliche Entwicklung in der Region werden. Wenn sich das landwirtschaftliche Potential vollumfänglich entfaltet, könnte die Ukraine künftig eine tragende Rolle in der europäischen und globalen Ernährungssicherung übernehmen.

Wirtschaftsvertreter aus der Ukraine und mehreren europäischen Staaten, führende Analysten und Experten diskutierten in Wien die Aussichten eines gemeinsamen Wirtschaftsraums von Lissabon bis Wladiwostok sowie Kernfragen der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region aufbauend auf einer starken Agrarindustrie. Der Zweite Runde Tisch zu Wien hat folgende Eckpunkte für eine Reform der Wirtschaft der Ukraine unter besonderer Berücksichtigung des Agrarsektors und zur Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit in Europa entwickelt:
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Chronik | Montag, 03 November 2014

Другий Віденський Круглий стіл: Меморандум

«Україна у Європі: мир і розвиток»

2-й Круглий стіл. 3 листопада 2014

Сільське господарство України як рушійна сила економічного розвитку, регіонального та міжнародного співробітництва

Стабільна і модернізована економіка України буде основою соціального і політичного благополуччя країни. Економічний розвиток, що спирається на регіональне та міжнародне співробітництво, забезпечує не тільки нові можливостей для бізнесу, але і створює передумови для поліпшення якості життя мільйонів громадян, сприяє політичній та економічній стабілізації в Європі. Більш того, реалізуючи свій гігантський сільськогосподарський потенціал і поступально нарощуючи с / г виробництво, Україна може зіграти вирішальну роль в забезпеченні європейської та глобальної продовольчої безпеки.

Представники бізнесу України та Європи, провідні економісти та експерти обговорили перспективи Єдиного економічного простору від Лісабона до Владивостока, а також питання економічного зростання на основі розвитку агросектору. Переслідуючи мету посприяти економічному співробітництву в Європі, 2-й Круглий стіл у Відні визначив наступні ключові елементи реформи української економіки з акцентом на сільськогосподарську галузь:
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Chronik | Montag, 03 November 2014

Second Vienna Roundtables: Memorandum

„Ukraine in Europe: Peace and Development"

2nd Roundtable November 3rd, 2014

Agricultural sector of Ukraine as a driver for economic development and regional and international cooperation

A stable and modernized Ukrainian economy will be the basis for social and political welfare of the country. Economic development together with the strengthening of regional and international cooperation provides not only new opportunities for business, but will improve the lives of millions of people and contribute to political and economic stabilization in Europe. Moreover, by unfolding their enormous agricultural potential and rising agricultural production in a sustainable way Ukraine could play a decisive role in European and global food security.

Representatives of Ukrainian and European businesses, leading economists and experts have discussed the prospects of Common Economic Space from Lisbon to Vladivostok as well as issues of economic growth in the region based on the agricultural industry. The Second Roundtable in Vienna identified the following key elements for reform of the Ukrainian economy with a main focus on the agricultural sector aiming to contribute to economic cooperation in Europe:

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Chronik | Montag, 03 November 2014

Второй Венский Круглый стол: Меморандум

«Украина в Европе: мир и развитие»

2-й Круглый стол. 3 ноября 2014 г.

Сельское хозяйство Украины как движущая сила экономического развития и регионального и международного сотрудничества

Стабильная и модернизированная экономика Украины будет основой социального и политического благополучия страны. Экономическое развитие, опирающееся на региональное и международное сотрудничество, обеспечивает не только открытие новых возможностей для бизнеса, но и создает предпосылки для улучшения качества жизни миллионов граждан и способствует политической и экономической стабилизации в Европе. Более того, реализуя свой гигантский сельскохозяйственный потенциал и поступательно наращивая с/х производство, Украина может сыграть решающую роль в обеспечении европейской и глобальной продовольственной безопасности.

Представители бизнеса Украины и Европы, ведущие экономисты и эксперты обсудили перспективы Единого экономического пространства от Лиссабона до Владивостока, а также вопросы экономического роста на основе развития агросектора. Преследуя цель поспособствовать экономическому сотрудничеству в Европе, 2-й Круглый стол в Вене определил следующие ключевые элементы реформы украинской экономики с акцентом на сельскохозяйственной отрасли:

1. Устойчивое развитие экономики Украины и достижение стабильного и длительного мира в регионе возможно только в том случае, если будет обеспечено свободное передвижение товаров, услуг, капитала и рабочей силы. Необходимо максимально способствовать возможностям взаимного доступа к рынкам, которые исторически взаимосвязаны и определяют судьбу миллионов рабочих мест в регионе.

2. Формирование Единого экономического пространства от Лиссабона до Владивостока сделает возможным создание общего рынка с населением в 700 миллионов человек. Такой рынок будет способствовать реализации масштабных инвестиционных проектов в ключевых секторах экономики в странах, которые вошли бы в этот экономический союз. Кроме того, такие страны усилили бы свои позиции на иностранных рынках, что особенно важно в условиях, когда во всем мире формируются наднациональные экономические и политические альянсы.

3. Торговые ограничения в отношениях между ЕС и Россией и между Россией и Украиной наносят экономический ущерб предпринимательству и экономике в целом, усугубляют социальное напряжение и рост безработицы. Предприятия в ЕС, в Украине и в России вынуждены работать в неравных конкурентных условиях по сравнению с другими производителями, которые не испытывают соответствующего негативного эффекта внешних нерыночных барьеров и ограничений. Прекращение санкций может быть достигнуто исключительно путем выполнения положений Минского соглашения, и все стороны этого договора обязаны приложить все усилия в этом направлении.

4. Учитывая стабильный долгосрочный спрос на продукты питания, энергоносители и возобновляемые источники энергии, а также международные конкурентные преимущества Украины в сфере ведения сельского хозяйства, аграрный сектор может стать базой для развития всей экономики Украины. Сельское хозяйство способно дать импульс развитию всех отраслей, участвующих в цепочке создания стоимости сельхозпроизводства.

5. Более тесная экономическая интеграция ЕС, Восточноевропейских соседей Украины и России за счет укрепления существующих и развития новых эффективных агропромышленных цепочек создаст новые возможности для бизнеса и для повышения уровня жизни граждан, особенно в сельских районах. Критически важную роль для развития конкурентоспособных агропромышленных цепочек будут играть инновации, инвестиции и обеспечение доступа к рынкам.

6. Экспорт зерновых через порты и акватории Черного и Азовского морей не должен ограничиваться. За последнее десятилетие плохие урожаи или торговые ограничения в Украине и России неоднократно способствовали резкому росту цен на продовольствие на мировых рынках. Таким образом, нынешний политический и экономический кризис в Восточной Европе может привести к еще большей нестабильности международных рынков и соответствующим политическим рискам в странах, зависящих от импорта продовольствия.

7. Важно обеспечить развитие открытого и прозрачного рынка земли с диверсифицированной структурой собственности, в том числе с участием иностранных инвестиций, внедрить открытые аукционы на продажу земли, упростить условия аренды земли для действующих и потенциальных арендаторов. В связи с ограниченностью возможностей доступа к источникам финансирования для приобретения земли необходимо разработать особые инструменты финансирования для малых и средних фермерских хозяйств под невысокие проценты. В рамках децентрализации системы государственного управления необходимо передать права распоряжаться землями государственной собственности местным общинам.

8. Украинская сельскохозяйственная продукция должна получить (восстановить) доступ на рынки ЕС и России, что требует гармонизации соответствующих стандартов. Предметом будущих переговоров между Европейским и Евразийским Союзами должны стать санитарные и фитосанитарные стандарты и нормативы защиты потребительских прав.

9. Главной движущей силой для достижения повышенной производительности и эффективности сельхозпроизводства являются инновации, и именно их внедрение позволит обеспечить доступ украинских фермеров к современных технологиям в АПК. Предпринимательская среда, поощряющая развитие среднего бизнеса, будет важнейшим стимулятором инноваций и эффективности, а также общего роста на селе.

10. Государственная поддержка сельхозпроизводителей Украины должна быть целевой. В первую очередь, важно поддержать те сферы сельского хозяйства, которые создают наибольшую добавочную стоимость и формируют критическую массу занятости на сельских территориях. Также ключевой сферой государственной поддержки является модернизация и повышение конкурентоспособности национального агропроизводителя, и расширение возможностей доступа к недорогим источникам финансирования и страхования, особенно для средних фермерских хозяйств и предприятий.

11. Украине необходимо обеспечить стабильность налогового законодательства в сфере АПК на долгие годы вперед, учитывая большие сроки окупаемости инвестиций в этой отрасли экономики, а также особенности сельхозпроизводства (сезонность, повышенные риски в связи с зависимостью от погодных условий и от рыночной конъюнктуры). Предусмотренные Налоговым кодексом Украины до 2018 года налоговые стимулы сельхозпроизводителям должны быть сохранены.

12. В рамках Договора об углублении свободной торговли между ЕС и Украиной (DCFTA), а также, возможно, в рамках сотрудничества между ЕС и Евразийским экономическим союзом необходимо идентифицировать перспективные стратегические проекты. Здесь должны быть включены проекты в отрасли сельского хозяйства, которые способствуют повышению мировой продовольственной безопасности и совершенствуют транспортную и логистическую инфраструктуру и транснациональные коридоры между Европой и Азией.

13. Для стимулирования развития сельских территорий важно развивать предпринимательство на селе. Для этого необходимо внедрить механизмы частичного компенсирования местным общинам затрат на развитие сельской инфраструктуры, коммуникаций; создать эффективные инструменты финансирования деятельности малых и средних предприятий за счет льготного кредитования, реализации механизма аграрных расписок, создания товарных аграрных бирж с возможностью заключать фьючерсные и форвардные контракты; обеспечить льготный режим налогообложения малым и средним предприятиям.

14. Высокая стоимость логистических операций, затратность хранения продукции, многочисленные средства и инструменты госконтроля подрывают рост и, следовательно, рентабельность агробизнеса. Более того, дерегуляция сельскохозяйственной деятельности является основой борьбы с коррупцией. Контролирующие органы не должны дублировать функции друг друга, количество плановых и внеплановых проверок бизнеса должно быть сведено к минимуму.

15. Государству важно поощрять развитие сельскохозяйственной кооперации и аграрных ассоциаций для развития мелкотоварного производства, особенно посредством оказания специализированных услуг для малых и средних фермерских хозяйств, и стимулирования занятости на сельских территориях на основе опыта Германии, Польши и других европейских стран.

16. Образование и квалификация специалистов сферы сельского хозяйства и управления на всех уровнях должны удовлетворять потребности современной сельскохозяйственной и пищевой промышленности. Немецкая «дуальная система образования», а также сотрудничество между компаниями и между колледжами должны выступить в качестве плана по реформированию образования в аграрном секторе. Дифференциация специализаций между университетами должна стать основой институциональной реформы высшего сельскохозяйственного образования в Украине. Украинским университетам необходимо способствовать обмену студентами, привлекать квалифицированных ученых мирового уровня, поддерживать международное сотрудничество в области научных исследований и создавать совместные магистратуры с Германией и другими европейскими странами.

17. Надежная статистическая и информационная система в агросекторе способствует принятию эффективных решений и осуществлению инвестиций со стороны всех участников ведения бизнеса в цепочке АПК. Таким образом, официальная статистика в сельском хозяйстве и информация об условиях рынка должна совершенствоваться в сотрудничестве с объединениями агропроизводителей.

Профессор д-р Райнер Линднер, Председатель Германо-Украинского Форума, Директор Восточного Комитета Немецкой Экономики

Герлинде Зауэр, директор Немецкого агробизнесового альянса/ Восточный Комитет Немецкой Экономики

Карл-Георг Вельманн, член Бундестага, Председатель Немецко-Украинской парламентской группы Бундестага

pdfMemorandum
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Chronik | Donnerstag, 30 Oktober 2014

Presseinformation Zweiter Runder Tisch

Wien, 28. Oktober – Das Deutsch-Ukrainische Forum e.V. lädt im Namen der Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, des Ukrainischen Arbeitgeberverbandes und von Future Business Ukraine ein zum

Zweiten Runden Tisch „Ukraine in Europa: Frieden und Entwicklung”
am 3.11.2014, 13 Uhr,
zum Thema „Der Agrarsektor in der Ukraine als Grundlage für wirtschaftliche Entwicklung, regionale und internationale Kooperation”

in den Kleinen Redoutensaal der Wiener Hofburg, Eingang Josefsplatz, 1010 Wien. Mit großer Sorge verfolgen wir den aktuellen Konflikt in der Ukraine und unterstützen die neue Westorientierung des Landes, mit dem die Europäische Union ein Assoziierungsabkommen abgeschlossen hat.

Das Deutsch-Ukrainische Forum organisiert mit Unterstützung weiterer Partner Runde Tische, die vor allem in die ukrainische Öffentlichkeit ausstrahlen sollen. Am Ersten Runden Tisch am 1. Oktober in Wien wurde unter den hochrangigen Teilnehmern über Verfassungs-, Verwaltungs- und Wirtschaftsreformen in der Ukraine diskutiert und ein Memorandum erarbeitet (http://www.d-u-forum.de/). Wesentliche Punkte des Memorandums beziehen sich dabei auf wirtschaftliche Aspekte einer verstärkten Zusammenarbeit der Ukraine mit der Europäischen Union, ihren Nachbarstaaten und Russland.

Diesmal soll sich die Diskussion auf die Wirtschaftsreformen konzentrieren, wobei der Fokus auf der Landwirtschaft liegen wird. Die ukrainische Agrarwirtschaft ist die dynamischste Exportbranche des Landes. Doch ihr fehlen marktgerechte Kredite- und Investitionsmöglichkeiten. Andererseits könnte die Region durch eine vertiefte Zusammenarbeit von Ukraine, Europäischer Union und Eurasischer Wirtschaftsunion sowie die Entfaltung des agrarwirtschaftlichen Potentials eine entscheidende Rolle spielen bei der globalen Ernährungssicherung. Die neue ukrainische Regierung muss in erster Linie die dringend benötigten Reformen umsetzen. Speziell für die Agrarwirtschaft heißt das: Wie kann die Wettbewerbsfähigkeit der Ukraine gesteigert werden, beispielsweise durch gezielte Investitionen, Innovationen sowie ein marktgerechtes Kreditwesen? Wie kann internationaler Know-how-Transfer bedarfsgerecht institutionalisiert werden? Wie können in der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette Produktivität, Effizienz und Qualität nachhaltig gesteigert werden?

Vertreter der Agrarwirtschaft aus der Ukraine, Deutschland und weiteren europäischen Ländern werden mögliche Modernisierungsmaßnahmen, Projekte regionaler Zusammenarbeit und Fragen der Ernährungssicherung diskutieren. Ziel ist es, gemeinsam ein agrarwirtschaftliches Memorandum zu formulieren, das als Bestandteil einer umfassenden Reformagenda für die Ukraine den Prozess der Normalisierung von wirtschaftlicher Zusammenarbeit und Handel unterstützt und Vertrauen in Investitionsvorhaben wiederherstellt.

Programm


12:00
Briefing für die Panelteilnehmer

13:00 – 13:05
Eröffnung des Zweiten Runden Tisches, Karl-Georg Wellmann, MdB, und Prof. Dr. Rainer Lindner

13:05 –14:30
Panel 1 – Die Wirtschaft der Ukraine: Reformen und regionale Kooperation. Perspektiven zur Bildung des gemeinsamen Wirtschaftsraumes von Lissabon bis Wladiwostok.

14:30 – 14:50 Kaffeepause

15:00 – 16:20
Panel 2 – Steigerung der Produktivität, Effektivität und Qualität in der Wertschöpfungskette vom Bauern zum Verbraucher: Möglichkeiten zur Stärkung der mittelständischen Agrarunternehmen in der Ukraine.

16:20 – 16:50 Kaffeepause

16:50 – 18:00
Panel 3 – Ausbildungs- und Qualifizierungsinitiativen für den Agrarsektor – Know-how-Transfer und Umsetzung.

18:15 – 19:00 Abschlusspanel

Die Veranstaltung wird simultan gedolmetscht in Deutsch, Englisch, Russisch und Ukrainisch.


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Chronik | Freitag, 03 Oktober 2014

Erster Runder Tisch zu Wien: Memorandum

Die Ukraine befindet sich in der schwierigsten politischen Situation seit ihrer Unabhängigkeit. Es herrscht Krieg, der so schnell wie möglich beendet werden
muss. Aus der Waffenruhe muss Frieden werden. ...weiter