Freitag, 17 Februar 2017

DUF-Vize-Vorstand Karl-Georg Wellmann: "Länder Osteuropas wollten in Nato als Schutz vor Russland"

Als "Besinnungsaufsatz" der Gesellschaft für deutsch-sowjetische Freundschaft bezeichnete der Bundestagsabgeordnete Karl-Georg Wellmann (CDU), Vorsitzender der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe und Stv. Vorsitzender des Deutsch-Ukrainischen Forums den aktuellen Antrag der Linkspartei, der eine  "neue Ostpolitik Deutschlands" fordert. Die Darstellung der Linkspartei über den Konflikt der EU mit Russland um die Ukraine-Krise verdrehte massiv die Fakten, so Wellmann. So sei zum Beispiel, anders als von der Linkspartei formuliert, nach dem Ende des Warschauer Pakts keineswegs der Wunsch "in ganz Europa" groß gewesen, auch die Nato aufzulösen. Sondern, im Gegenteil, hätten viele Länder Zentral- und Osteuropas in die Nato gedrängt, zum Schutz vor Russland. Wellmann warf in seiner Rede Russland vor, mit seinem Einmarsch in der Ukraine das Prinzip der Unverletzlichkeit von Grenzen in Europa, wie sie auch das Helsinki-Abkommen einst festlegte, verletzt worden sei.  Seine Rede hier online:  http://www.bundestag.de/mediathek?videoid=7073685#url=L21lZGlhdGhla292ZXJsYXk=&mod=mediathek