Chronik | Donnerstag, 08 Februar 2018

Einladung zu unserer Konferenz „Finanzierungsmöglichkeiten in der Ukraine – Quo Vadis? 20. März 2018 in Berlin

Termin: 20.03.2018

Ort: GIZ Repräsentanz Berlin, Reichpietschufer 20, 10785 Berlin

Zeit: 16.30 Uhr Beginn, Ende ca. 21.00 Uhr

Veranstalter: Deutsch-Ukrainisches Forum e.V.

Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten - formlos an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kooperationspartner: Deutsche Beratergruppe Ukraine, GIZ, AHK Kiew, Botschaft der Ukraine in Deutschland

Logo DUF in Kooperation mit

GIZ Logo Ukraine Bildschirmfoto 2018 02 08 um 13.07.00

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Zielgruppen: Banken, deutsche Unternehmen, die in der Ukraine aktiv sind, Anwaltskanzleien

 

Die Konferenz findet im Rahmen der Ukraine-Woche „Einblicke in die Gegenwart und Zukunft der Ukraine“ vom 19. – 23. März 2018 in Berlin statt. Die Ukraine-Woche ist eine gemeinsame Iniative der GIZ und der Botschaft der Ukraine in Deutschland.

Das Interesse zur Ukraine seitens der Investoren steigt wieder an: die erfolgreiche Eurobond-Emission im September 2017 belegt, dass das Vertrauen allmählich wieder zurückkehrt.

Erste positive Anzeichen zeigt die Entwicklung des Außenhandels mit der EU und Deutschland; es vollziehen sich tiefgreifende strukturelle Veränderungen in der Struktur des Außenhandels. Deutsche Unternehmen, insbesondere Hersteller von Landwirtschaftstechnik schätzen ihre Umsätze sehr positiv ein; ukrainische Großunternehmen, insbesondere aus dem Bereich Landwirtschaft drängen auf westliche Kapitalmärkte; Internationale Financial Institutions wie die EBRD und der IFC weiten ihre Aktivitäten in der Ukraine aus. Auch die KfW und die DEG zeigen wieder verstärktes Interesse an der Ukraine.

Gemeinsam mit Experten diskutieren wir die aktuelle Lage und Strategien für die weitere Entwicklung im Banken- und Finanzierungssektor in der Ukraine.

Ablauf:
Beginn 16. 30 Uhr

 
Prof. Georg Milbradt, Sonderbeauftragter der Bundesregierung für die Neustrukturierung der Verwaltung und Dezentralisierung in der Ukraine(tbc)

Prof. Dr. R. Lindner, Vorsitzender Deutsch-Ukrainisches Forum e.V., CEO Mittel- und Osteuropa/Middle East & Africa Schaeffler  AG

Keynote 1: Oleg ChuriyNationalbank der Ukraine, Deputy Governor (tbc): „Der ukrainische Bankensektor, Entwicklungen und Perspektiven“

 
Keynote 2: Herr Thomas Baum, Euler Hermes AG, Underwriting & Risk Management, Head of Division (tbc) “Die aktuelle Deckungspolitik von Euler Hermes in der Ukraine“

 
Moderation: Herr Dr. Hans Janus, Vorstand Euler Hermes a.D. (tbc)

 
Panel: Finanzierungsmöglichkeiten in der Ukraine

Teilnehmer: Oleg Churiy, Nationalbank der Ukraine, Deputy Governor, Dr. Ralf Orlik KfW (tbc), Robert Kirchner, Deutsche Beratergruppe, Holger Kautzky, Commerzbank AG (tbc), Stephanie Meier Sydow, AKA Bank (tbc), Sviatoslav Kuzmych, JSC Ukreximbank (tbc), Volodymyr Lytvyn, Oschadbank (tbc), Viktor Ponomarenko, ProCredit Bank Ukraine (tbc)

Vorstellung der aktuellen Ausgabe des „Banking Sector Monitors“ (Herr Kirchner, Deutsche Beratergruppe) Jeder Panel-Teilnehmer stellt kurze Präsentation (ca. 5 Min) zur Tätigkeit seines Institutes in der Ukraine dar; Fragen/Diskussion

Diskussionspunkte:

Was ist neu? Welche Gesetze zum Schutz der ausländischen Gläubiger wurden bis jetzt verabschiedet? Wie sieht die Praxis aus?

Welche Veränderungen in den Devisenregularien wurden bisher vorgenommen.

Die aktuelle Deckungspolitik von Euler Hermes in der Ukraine?

Wie geht Euler Hermes mit den Schadensfällen um?

Hat das Instrument der Exportfinanzierung in der Ukraine überhaupt noch Zukunft?

Welche Probleme sehen deutsche Banken aktuell in der Ukraine? Was sind die Gründe  für die aktuelle Zurückhaltung in der Ukraine?

Auf was müssen Banken achten, wenn Anträge bei Euler Hermes eingereicht werden?

Welche Schritte hat die ukrainische Gesetzgebung zum Schutz ausländischer Gläubiger unternommen? Gesetze, Verordnungen?

Wie können Forderungen in der Ukraine durchgesetzt werden? Welche Möglichkeiten gibt es, um Forderungen abzusichern?

Get-together, Ende ca. 21 Uhr, Konferenzsprache Englisch/Deutsch

Projektkoordinator: Dr. Andre Artelt

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Chronik | Donnerstag, 08 Februar 2018

Invitation to our Conference: "Financing opportunities in Ukraine - Quo Vadis? March 20th 2018 in Berlin

Conference "Financing opportunities in Ukraine - Quo Vadis?

Date: March 20th, 2018 Venue: GIZ Representative Office Berlin, Reichpietschufer 20,10785 Berlin, Germany Expiry: 4.30 pm Start, end approx. 9.00 pm Organizer: Deutsch-Ukrainisches Forum e.V.

Our Partners: German Advisory Group, GIZ (Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit), AHK (German Ukrainian Chamber of Commerce) Kiev, Embassy of Ukraine in Germany


Target groups: Banks, German companies in Ukraine, German companies exporting to Ukraine, law firms. The conference will take place during the Ukraine Week "Insights into the Present and Future of Ukraine" from 19 to 23 March 2018 in Berlin. The Ukraine Week is an iniative of GIZ and the Embassy of Ukraine in Germany.

Participation is for free, registration required, please register with an email to: office@d-u-forum.de

 

Logo DUF in Cooperation with

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Abstract: 

The interest of investors in Ukraine is rising again: the successful Eurobond issue in September 2017 proves that confidence is gradually returning. The first positive signs show the development of foreign trade with the EU and Germany; structural changes are taking place in the structure of foreign trade. German companies, in particular manufacturers of agricultural technology, rate their sales very positively. Ukrainian large enterprises, in particular from the agricultural sector, are again pushing for Western funding markets; International Financial Institutions such as EBRD and IFC are expanding their activities in Ukraine. KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) and DEG (Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft) showing renewed interest in Ukraine. The Ukrainian banking sector has undergone a profound consolidation process under the supervision of the National Bank: the number of banks has almost halved over the past three years. Unfortunately, the Ukrainian banks are still too weak for foreign business due to the existing problems (high NPL quotas). We discuss with experts and decision makers of both countrys the actual situation an strategy for the future of the ukrainian banking and investment sector.


Schedule:

Welcome adress

Prof. Georg Milbradt,Special Envoy of the Government of the Federal Republic of Germany for the Ukrainian reform in the areas of governance and decentralisation (tbc)

Prof. Dr. R. Lindner, Chairmann German Ukrainian Forum e.V., CEO Central and Eastern Europe/Middle East & Africa Schaeffler AG 

Keynote 1: Oleg Churiy, Nationalbank of Ukraine, Deputy Governor:  "The Ukrainian banking sector, developments and prospects"

Keynote 2: Mr. Thomas Baum, Euler Hermes AG, Underwriting & Risk Management, Head of Division (tbc) "The current coverage policy of Euler Hermes in Ukraine"


Moderation: Dr. Hans Janus, CEO Euler Hermes a.D. (Tbc)

Panel: Financing opportunities in Ukraine


Participants: Oleg Churiy, Nationalbank of Ukraine, Deputy Governor, Dr. Ralf Orlik KfW (tbc), Robert Kirchner, German Advisory Group, Jörg Bongartz, Deutsche Bank AG (tbc), Holger Kautzky, Commerzbank AG (tbc), Stephanie Meier Sydow, AKA Bank (tbc), Sviatoslav Kuzmych, JSC Ukreximbank (tbc) , Volodymyr Lytvyn, Oschadbank (tbc), Viktor Ponomarenko, ProCredit Bank Ukraine

Presentation of the current issue of the "Banking Sector Monitor" (Mr. Kirchner, German Advisory Group)

Each panel participant presents a short presentation (about 5 minutes) on the activities of his institution in Ukraine;

Discussion:

What's new? What laws to protect foreign creditors have been passed so far? What is the practice?

What changes in the currency regulations have been made so far?

The current cover policy of Euler Hermes in Ukraine?

How does Euler Hermes deal with the claims?

Does the export financing instrument in Ukraine still have a future?

What problems do German banks currently see in Ukraine? What are the reasons for the current restraint in Ukraine?

What should banks pay attention to when submitting applications to Euler Hermes?

What steps has Ukrainian legislation taken to protect foreign creditors? Laws, regulations?

How can claims be enforced in Ukraine? What options are there to hedge demands?

Get-together End: about 21.00 clock, Conference languages: English, German Coordination: Dr. Andre Artelt 

 

 

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Chronik | Mittwoch, 03 Januar 2018

Johanniter-Weihnachtstruck für Shitomir

Rund 50 große LKW voller Lebensmittel- und Geschenkpakete bringt das Johanniter Unfallhilfswerk unterstützt von Tausenden ehrenamtlichen Helfern in Deutschland und u.a. auch von der Schaeffler AG im Rahmen der Aktion Weihnachtstrucker (http://www.johanniter-weihnachtstrucker.de/jedes Jahr in notleidende Regionen Europas. Bisher vor allem nach Rumänien, Albanien und Bosnien- Herzegowina - zu Weihnachten 2017 zum ersten Mal auch in die Ukraine. Das Deutsch- Ukrainische Forum unterstützte die Johanniter und die Schaeffler AG bei dieser Premiere mit Rat und Tat und so konnte am 27. 12.2017, zwei Tage nach Weihnachten, der erste Ukraine-Weihnachtstruck für die Ukraine nach über 24 Stunden Fahrt vom bayerischen Landshut aus in Shitomir in der Ukraine willkommen geheißen werden. Vor Ort übernehmen ehrenamtliche Helfer der christlichen Hilfsorganisation Missia v Ukrainu und der Baptistengemeinde von Shitomir die Verteilung. Um die Zollformalitäten (alle Hilfsgüter konnten zollfrei eingeführt werden) kümmerte sich die Geschäftsstelle des Deutsch-Ukrainischen Forums. Die Hilfsgüter bestehen aus 1200 jeweils ca. 15 Kilogramm schweren Familienpaketen, gefüllt überwiegend mit Grundnahrungsmitteln, daneben aber auch Schokolade und Spielzeug für Kinder. Die Pakete sollen vor allem besonders bedürftige Familien erreichen, von denen es leider auch in Shitomir reichlich gibt. Die Pakete werden dort u.a. an Flüchtlingsfamilien aus der Ostukraine verteilt, daneben an Kinderreiche und ältere Menschen. Das Deutsch-Ukrainische Forum bedankt sich bei allen Helfern des Johanniter Unfallhilfswerks, Schaeffler Ukraine (https://www.schaeffler.ua/content.schaeffler.ua/ru/index.jsp), Missia v Ukrainu (http://www.misiavukrainu.org/, der Baptistengemeinde von Shitomir und der Kanzlei Rehbock & Friends (http://rehbock-and-friends.eu/us/ ) in Kyiv für ihren Einsatz, ohne die diese Aktion nicht möglich gewesen wäre.

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Chronik | Mittwoch, 22 November 2017

Zum Holodomor-Gedenktag 2017


Ukrainer in aller Welt gedenken heute der vier bis sechs Millionen Ukrainer, die 1933/34 Opfer des von den sowjetischen Machthabern organisierten Massenmords an der ukrainischen Landbevölkerung, dem Holodomor, wurden. In Berlin fand heute u.a. in der Katholischen Kirche Heilige Familie in Berlin-Prenzlauer Berg ein Gedenkgottesdienst statt, an dem auch Vertreter des Deutsch-Ukrainischen Forums teilnahmen.



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Chronik | Mittwoch, 28 Juni 2017

The Potential von Renewable Energy in Ukraine - our Symposium in Berlin June 27th, 2017

Deutsch-Ukrainisches Forum Energiesymposium 2017Deutsch-Ukrainisches Forum - Energiesymposium 20173B8B3126TRAPPE3B8B3254TRAPPEHans-Josef FellMykola KolisnykAnton AntonenkoDr. Georg UmbachChristoph ErnestiSergij SavchukJulien MauduitOleg SavitskySerhii ShakalovAndriy DubasMykhailo Bno-AiriyanJuan Fraga3B8B3126TRAPPEStanislav Masevych Andrey PetrovAndrey PetrovRainer Lindner Gerald Praschl


The Expert Roundtable of our German-Ukrainian Energy Symposium on June 27th in Berlin - with the support of the Embassy of Ukraine in Germany - brought together representatives from industry, governments, financial and research institutions from Ukraine and Germany to give an overview about the potential of Renewables in Ukraine and a future energy strategy.  Around 80 guests attended our symposium, mostly representatives of companies active in Renewables, Politicians, Journalists, Diplomats and Experts. Fotos: Stefan Trappe for Deutsch-Ukrainisches Forum e.V., CC- free for use in social media and on websites find more photos here at Flickr 

Here a first overview:

Still the State of Ukraine is highly depending on energy imports from other countries. Power generation is dominated by coal and nuclear, renewables are playing only a minor role in the whole energy mix of the country. Nevertheless, the potential of renewables in Ukraine is very high and could make the country totally independent from energy imports and traditional energy sources within one decade. The Kyiv Institute of Renewable Energy estimates the potential of alternative energy to 81 million tons oil equivalent annually. This corresponds to 520 billion kWh electricity and is equivalent to 2.5 times of generated electricity by Ukraine in 2011. Since the start of a transparent support program in 2015 the market emerges rapidly. Actually Ukraine has already 1,6 GW capacities in Windpower and Solar energy. With DTEK (Andrey Petrov), the Kness group (Serhii Shakalov) and Ukrenergo (Mykhailo Bno-Airiyan) three main players in the emerging market for renewable energy in Ukraine took part on our Symposium in Berlin. Dr. Georg Zachmann, Energy Expert of the German Advisory Group with the Government of Ukraine (Beratergruppe Ukraine) gave an overview over the rapidly changing energy market in Ukraine. Mykola Kolisnyk (Head of Division for International Relations, Ministry for Energy and Coal Industrie of Ukraine), Dr. Frank Umbach (European Centre for Energy and Resource Security, London), Hans-Josef Fell (Energy Watch group) and Anton Antonenko (Vice President of Think Tank DiXi Group, Kyiv) discussed about the security issues of an Energy change in Ukraine. Sergij Savchuk, Head of the State Agency on Energy Efficiency and Energy Saving of Ukraine spoke about the opportunities for foreign investors in renewable energy in Ukraine, Julien Mauduit, Senior Banker of the European Bank for Recontruction and Development (EBRD), which supported already 12 investments in renewable energy in Ukraine, gave an overview of the EBRD strategy.  Stanislav Masevych (World Bank Project) spoke about the World Bank support for Renewables in Ukraine. Wolfram Rehbock, Attorney-at Law in Kyiv (Rehbock&Friends) and Christoph Schönwiesner, a german solar energy expert in Ukraine, talked about the difficulties for investors and demanded especially better finance conditions of investments. Mykhailo Bno-Airiyan (UKRENERGO), Andrey Petrov (Windpower LLC of the DTEK group) and Serhii Shakalov (KNESS group), representing the three biggest investors in Windpower and solar energy in Ukraine talked about their actual and future project, all three companies are realising actually new huge projects. Andriy Dubas (State Finance Institution for Innovations of Ukraine) spoke about the activities of his institution in supporting the expansion of Renewables in Ukraine. Oleg Savitsky, Climate and Energy policy expert and Consultant of the Heinrich-Boell-Foundation demanded a consequent energy change in Ukraine and Juan Fraga, CEO of Dynavolt Renewable Energy Europe gave an overview over the potential of solar energy for Ukraine. Michael Hackethal,Dept. Head of the Division for international Cooperation on Energy at the German Federal Ministry of Economic Affairs and Energy represented the german Government in the discussion. 

Here some to the participants Powerpoint-Presentations for download (Dropbox-Link): 

Andriy Dubas, State Finance Institution for Innovations of Ukraine - about why to invest in Renewable Energy in Ukraine:  

Dr. Georg Zachmann, Berlin Economics and Beratergruppe Ukraine about the rapid change in the Ukrainian energy market and the reforms since 2014/15. 

Serhii Shakalov, CEO and counder of KNESS Holding, Ukraine, about the aktivities von KNESS in Renewable Energy in Ukraine. 

Stanislav Masevych, Electricity market specialist of the World Bank Project at the Ministry of Energy and coal industry of Ukraine  about the conditions von RES producers on the Ukrainian electricity market

Oleg Savitsky, Heinrich-Boell-Foundation, about the decline of coal in Ukraine the the opportunities of the energy crisis. 


Mykhailo Bno-Airiyan, National Power Companiy UKRENERGO, about the #gogreen - Renewable programm of UKRENERGO 

Sergiy Savchuk, head of the State Agenye on Energy Efficiency and Energy Saving of Ukraine (SAEE) about the Ukrainian National Action Plan on Renewable Energy of 2014 - and the first results today. 


Andrey Petrov, Head of Economy and Finance Department of Wind Power LLC (DTEK group= about the activities of DTEK in Renewable Energy in Ukraine.


The German-Ukrainian Forum (Deutsch-Ukrainisches Forum e.V) thanks Mr. Christoph Ernesti for the excellent event management and The Embassy of Ukraine in Germany, Mrs. Koslovska, Mr. Budnychenko and H.E. Ambassador Andrii Melnyk for the sucessful cooperation. 


A detailed report about the main discussions and presentations will follow...

Gerald Praschl/Deutsch-Ukrainisches Forum e.V. 

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Chronik | Mittwoch, 21 Juni 2017

Invitation to our German-Ukrainian Energy Symposium June 27th 2017, Berlin

German -Ukrainian Symposium
"The Potential of Ukraine in Renewable Energy" 

June 27th. 2017, 10:00 - 17:00 hours Embassy of Ukraine, Albrechtstraße 26, 10117 Berlin
 
Please register here at: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


The Potential of Ukraine in Renewable Energy

Still the State of Ukraine is highly depending on energy imports from other countries. Power generation is domitated by coal and nuclear and renewables are playing only a minor role in the whole energy mix of the country. Nevertheless the potential of Renewables in Ukraine is very high and could make the country totally independend from energy imports and traditional energy sources within one decade. The Kiew Institute of Renewable Energy estimates the potential of altnerative energy to 81 million tonnes oil equivalent annually. This corresponds to 520 billion kwh electricity and is equivalent to 2.5 times of generated electricity by Ukraine in 2011. The succesful windfarm projects of Dutch led consortium DETK are showcasing that renewable energy in Ukraine are financially viable with a guranteed return of investment.

The Expert Roundtables of the German-Ukrainian Energy Symposium brings together representatives from industry, governments, financial and research institutions from Ukraine and Germany to give an overview about the potential of Renewables in Ukraine and a future energy strategy. Participation is free of charge. 

10:00 – 10:30 Registration

10:30 - 10:45 Welcome Adress

Dr. Andrij Melnyk

Ambassador Extraordinary and Plenipotentiary of Ukraine

Prof. Dr. Rainer Lindner

Chairman of Executive Board of German-Ukrainian Forum

10:45 – 11:00 Key Note Speech

Dr. Georg Zachmann

Consultant at Berlin Economics and Energy Expert of the German Advisory Group with the Government of Ukraine

11:00 – 12:00 Expert Roundtable on Energy Security of Ukraine

Moderator: Prof. Dr. Rainer Lindner, Chairman of Executive Board of German-Ukrainian Forum

Mykola Kolisnyk, Head of Division for International Relations, Minister for Energy und Coal Industry, Ukraine

Dr. Georg Zachmann, Consultant at Berlin Economics and Energy Expert of the German Advisory Group with the Government of Ukraine

Dr. Frank Umbach, Research Director of European Centre for Energy and Resource Security (EUCERS) at King's College London (tbc)

Hans-Josef Fell, President of Energy Watch Group

Anton Antonenko, Vice President of think tank DiXi Group


12:00 – 13:00 Lunch Break

13:00 – 14:00 Expert roundtable on Potential of Renewables in Ukraine

Moderator: Christoph Ernesti, Energy policy Expert & Senior Manager Public Affairs

Sergij Savchuk, State Agency on Energy Efficiency and Energy Saving

Julien Mauduit, Senior Banker, EBRD, London

Andrey Petrov, Head of Financial and Economic Department at Wind Power LLC (DTEK group)

Stanislav Masevych, Electricity Market Specialist of the World Bank Projekt

Juan Fraga
, CEO, Dynavolt Renewable Energy Europa 

Wolfram Rehbock, CEO & Attorney-at-law, Rehbock & Friends, Kyiv

Christian Schönwiesner, CEO, StellarS Consult

14:00 – 15:00 Presentation of invest projects in Ukraine

Sergiy Savchuk, Head of State Agence on Energy Effiency and Energy Saving

Andriy Dubas, Head of Project Finance, State Finance Institution for Innovations, Ministry of Economic Affairs of Ukraine 

Myhkailo Bno-Airiyan, Head of Division for Communication and international Cooperation, UKRENERGO

Andrey Petrov, Head of Financial and Economic Department at Wind Power LLC (DTEK group)

Martin Berkenkamp, CEO, Advise-2-Energy

Oleg Savitsky
, Heinrich-Boell-Foundation, Kyiv

Sergij Shakalov, CEO KNESS Group

15:00 – 17:00 Conclusion and Networking Reception

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Chronik | Dienstag, 13 Juni 2017

Discover Ukraine 4.0 - best opportunities in cooperation, outsourcing, contracting in Industrial Automation & IT in Ukraine

Discover Ukraine 4.0
Best opportunities in cooperation, outsourcing, outstaffing, contracting in Industrial Automation & IT

Berlin, 4 of July 2017, Embassy of Ukraine, Albrechtstraße 26, 10117 Berlin, 2:30 – 8:00 pm

Abstract:Ukraine is well known for qualified, affordable and most important- available IT- staff. With about 200.000 IT-Developers in 2020 Ukraine will rank No 1. IT-destination in Eastern Europe. At the same time almost nobody knows about industrial high-tech solutions “Made in Ukraine”. This is what we will talk about: the current stage and opportunities and perspectives of German-Ukrainian cooperation in software development, industrial high-tech and industry 4.0.

More informations, schedule, reservation at: http://www.ukraine4-0event.com/
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Chronik | Freitag, 26 Mai 2017

DUF-Vorsitzender Prof. Dr. Rainer Lindner mit Delegation von Ministerpräsident Horst Seehofer in Kyiv

Als Mitglied der offiziellen Delegation des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer nahm der Vorsitzende des Deutsch-Ukrainischen Forums Prof. Dr. Rainer Lindner an dessen Besuch in der ukrainischen Hauptstadt Kyiv am 25. Mai 2017 teil. Bei Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, dem ukrainischen Premierminister Wolodymyr Hroisman und Kyivs Bürgermeister Vitali Klitschko ging es um die Intensivierung der Beziehungen Bayerns und der Ukraine im wirtschaftlichen und kulturellen Bereich, daneben gab es einen Meinungsaustausch über den russisch-ukrainischen Konflikt und dessen Lösungsmöglichkeiten. Seehofer sprach sich in diesem Zusammenhang für eine Fortführung der Sanktionen gegen Russland aus, solange die Bedingungen des Minsker Abkommens nicht erfüllt seien. „Ganz im Vordergrund steht, dass man die militärischen Aktionen einfach beendet – seitens Russland“, sagte er. Seehofer vereinbarte ein bayerisch-ukrainisches Wirtschaftstreffen im kommenden Herbst oder Winter in München. An dem Forum sollen auch Vertreter der Hochschulen teilnehmen. Bayern habe ein Interesse an einer „echten Partnerschaft in allen Bereichen“. Er sicherte auch zu, dass Bayern in Kiew eine Repräsentanz eröffnen wird. Das Deutsch-Ukrainische Forum wird den Prozess der weiteren Intensiverung der gegenseitigen Beziehungen fördernd begleiten. Berichte über die Treffen finden Sie u.a. unter diesen Links:

TV-Berichte: 

http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/nachrichten/seehofer-ukraine-besuch-102.html
https://www.youtube.com/watch?v=uQtvKtekG7A

https://www.youtube.com/watch?v=zaP6YbrKK2M
Zeitungsberichte: 
http://www.mittelbayerische.de/politik/bayern-nachrichten/seehofer-sucht-in-kiew-die-balance-23462-art1523258.html
http://www.pnp.de/nachrichten/bayern/2524502_Seehofer-in-Kiew-Bayern-und-Ukraine-wollen-enger-Kooperieren.html
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Chronik | Freitag, 07 April 2017

Wie feiert die Ukraine Ostern - ein Gespräch mit Botschaftergattin Dr. Svitlana Melnyk


2017 ist ein ganz besonderes Oster-Jahr: wie nur selten (und das nächste Mal erst wieder im Jahr 2025) feiern Ost- und Westkirchen das höchste Fest der Christenheit zum selben Datum, am 16. April. Wie wird in der Ukraine gefeiert? Dazu sprach beim traditionellen Oster-Empfang in der Residenz des ukrainischen Botschafters in Berlin unser Vorstandsmitglied Gerald Praschl mit Botschafter-Gattin Dr. Svitlana Melnyk.


Frau Dr. Melnyk, was macht die Ostertradition in der Ukraine besonders aus?
Svitlana Melnyk: Für die meisten Ukrainer ist Ostern das größte christliche Fest des Jahres, ich würde sogar sagen, vielleicht noch wichtiger und prächtiger als Weihnachten. Mit Stolz blicken wir auf jahrhundertelange Traditionen zurück. Das besondere an den ukrainischen Osterbräuchen ist, dass die Familie im Zentrum steht. Am Vorabend des Großen Tages (so nennt man nämlich Ostern) kommen meine Landsleute oft aus den entferntesten Ecken der Erde in die Heimat zusammen, um die Auferstehung Christi mit ihren Eltern und Großeltern zu feiern. Das zentrale Element ist das Osterbrot, das Paska - so wie das Fest Pascha - heißt und liebevoll gebacken wird als Symbol des Wohlergehens. Man sagt, wenn das Paska gelingt, wird es der Familie gut gehen. In der Nacht zum Ostersonntag wird das Osterbrot in einen dekorierten Osterkorb ausgelegt und in die Kirche mitgenommen, um gesegnet zu werden. Der Korb enthält auch andere selbst gemachte Leckereie wie Pysanky (kunstvoll gefärbte Ostereier), eine kleine Menge Salz, künstlerisch gestaltete Butter mit Nelken geschmückt, Meerrettich und Kovbasa (einen Ring Wurst). Am Morgen wird in der Familie das Ende der Fastenzeit mit einem gemeinsamen gesegneten Frühstück und Verzehr des Osterkorbes gefeiert

Besonders bekannt sind die kunstvoll bemalten Ostereier...
Auf jeden Fall. Pysanka ist eine ukrainische Volkskunst, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die Pysanky jedes Dorfes oder Region in der Ukraine sind sehr verschieden. Sogar innerhalb eines Dorfes gibt es Stile, durch die sich die Pysanky hinsichtlich der Kombination der Farben und der Ausführung der Motive unterscheiden. Keine handgemachte Pysanka gleicht der anderen. So können die Symbole ganz unterschiedliche Auslegungen in den verschiedenen Orten haben und auch verschiedene Bezeichnungen. Die Motive und der thematische Inhalt der Pysanky wurden aus dem täglichen Leben gezogen: Sie spiegeln die Beschäftigung sowie die sozialen und geistigen Traditionen der Leute wieder. Die Künstler haben viel kreativen Freiraum und nutzen individuelle Motive, dekorative Bänder und verschiedene Farben. Übrigens ist eine ähnliche Tradition des Bemalens von Ostereiern auch in Deutschland zu bewundern, zum Beispiel in der sorbischen Minderheit in Sachsen.

Wie groß ist die Rolle der Frauen bei der Vorbereitung der Osterfeier in der Ukraine?
Frauen spielen traditionell eine zentrale Rolle bei den Vorbereitungen – dazu gehören zum Beispiel das Kochen besonderer Gerichte, das Schmücken des Hauses und die Kunst der Pysanka. Die Frau ist nach wie vor das Herz der Familie und nimmt damit eine besondere Stellung bei den Familienfeierlichkeiten zu Ostern ein. Zu Ostern sieht man in der Ukraine viele Frauen einen Vinok tragen. Das ist ein Blumenkranz mit Schleifen und gilt als nationaler Kopfschmuck ukrainischer Frauen. Die Künstlerin Ola Rondiak stellt heute hier einige Bilder aus, die den Vinok als Thema haben. Der Kranz symbolisiert Weiblichkeit und Entschlossenheit, aber auch Hoffnung auf Liebe und Harmonie. All diese Eigenschaften brauchen wir in so schwierigen Zeiten wie heute. Das Osterfest ist ein wichtiger Anlass auch an die vielen Familien zu denken, die in der Ukraine wegen des Kriegs in Angst und Unsicherheit leben.

Sind diese Bräuche auch unter der ukrainischen Jugend populär?
Die Osterbräuche werden unter der ukrainischen Jugend tatsächlich immer populärer. Besonders im Zuge des Euromajdan hat sich in der jungen Bevölkerung das Bewusstsein für die eigene Nation, für Kultur und Traditionen noch einmal gefestigt. Mit der Revolution der Würde hat sich ein neuer Patriotismus entwickelt, der das Land zusammenrücken ließ. Die Souveränität zu stärken und die eigene Heimat zu schützen sind zentrale Anliegen. Gleichzeitig sehen sich viele junge Ukrainer als ein Teil einer gemeinsamen jungen europäischen Generation, die von europäischen Werten und Idealen geprägt ist. ...weiter

Chronik | Freitag, 17 Februar 2017

DUF-Vize-Vorstand Karl-Georg Wellmann: "Länder Osteuropas wollten in Nato als Schutz vor Russland"

Als "Besinnungsaufsatz" der Gesellschaft für deutsch-sowjetische Freundschaft bezeichnete der Bundestagsabgeordnete Karl-Georg Wellmann (CDU), Vorsitzender der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe und Stv. Vorsitzender des Deutsch-Ukrainischen Forums den aktuellen Antrag der Linkspartei, der eine  "neue Ostpolitik Deutschlands" fordert. Die Darstellung der Linkspartei über den Konflikt der EU mit Russland um die Ukraine-Krise verdrehte massiv die Fakten, so Wellmann. So sei zum Beispiel, anders als von der Linkspartei formuliert, nach dem Ende des Warschauer Pakts keineswegs der Wunsch "in ganz Europa" groß gewesen, auch die Nato aufzulösen. Sondern, im Gegenteil, hätten viele Länder Zentral- und Osteuropas in die Nato gedrängt, zum Schutz vor Russland. Wellmann warf in seiner Rede Russland vor, mit seinem Einmarsch in der Ukraine das Prinzip der Unverletzlichkeit von Grenzen in Europa, wie sie auch das Helsinki-Abkommen einst festlegte, verletzt worden sei.  Seine Rede hier online:  http://www.bundestag.de/mediathek?videoid=7073685#url=L21lZGlhdGhla292ZXJsYXk=&mod=mediathek

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Chronik | Montag, 06 Februar 2017

DUF-Vorstandstreff mit der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestags und der deutschen Beratergruppe Ukraine

IMG 3707Bei einem Treffen im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestags tauschte sich der Vorstands des Deutsch-Ukrainischen Forums mit den Mitgliedern der Deutsch-Ukrainischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestag unter Vorsitz des stellvertretenden Vorsitzenden des DUF, MdB Karl Georg Wellmann, und Dr. Ricardo Giucci von der Deutschen Beratergruppe Ukraine bei der ukrainischen Regierung über die aktuelle Situation in der Ukraine aus. Themen war u.a. die Flüchtlingssituation innerhalb des Landes. Der DUF-Vorsitzende Prof. Dr. Rainer Lindner schilderte die Situation vieler Flüchtlinge als sehr besorgniserregend, ebenso wie die zunehmenden Spannungen in der Gesellschaft insgesamt. Eine Schlüsselrolle bei der zukünftigen Entwicklung spiele die wirtschaftliche Entwicklung. Nur eine Verbesserung der Wirtschaftslage könne eine Stabilisierung der Gesellschaft befördern und weitere Verwerfungen verhindern.


Dr. Ricardo Giucci (Berlin Economics, www.berlin-economics.com) von der Deutschen Beratergruppe Ukraine bei der ukrainischen Regierung stellte auf Einladung des DUF  seine Einschätzung der Lage dar. Nach einem großen Rückgang der Wirtschaftsleistung gebe es mit einem kleinen Zuwachs 2016 endlich wieder eine positive Entwicklung, die Anlass zu Hoffnung gäbe. Positiv sei auch die Zunahme der Investionen in die ukrainische Wirtschaft - die zuversichtlich stimmten, dass die Aufwärtsentwicklung in den nächsten Jahren anhalte. Eine  Zunahme gäbe es vor allem in der Bauwirtschaft und in der Industrieproduktion.
Besonders einschneidend seien die Reformen in der Wechselkurspolitik gewesen. Die Flexibilisierung des Wechselkurses - verbunden mit einer natürlich höchst unpopulären Abwertung der Landeswährung Griwen - habe zu einem massiven Rückgang des Außenhandelsdefizites geführt und die Außenhandelsbilanz der Ukraine stabilisiert. Die Importe sind nun nicht mehr viel höher als die Exporte, die Währungsreserven steigen. Das sei sehr positiv, wie die Politik der Nationalbank insgesamt. Die Inflationsrate habe sich mit rund 10 Prozent auf vergleichsweise niedrigem Niveau einpendelt, gestützt von einer, ebenfalls schmerzhaften, Hochzinspolitik.
Dr. Guicci schätzt das als eine sehr gute Reformpolitik ein. Im Außenhandel ist trotz der Zuwächse in der Bauwirtschaft und der Industrie 2016 der Umfang der Importe zurückgegangen, was vor allem mit dem niedrigeren Gaspreis zu tun hat und der Tatsache, dass die Ukraine kein Gas mehr von Monopolist Gazprom, sondern vom Westen aus bezieht. Der Umfang der Exporte ging seit 2014 nicht nur wegen dem erschwerten Zugang zum russischen Markt zurück, sondern auch wegen der rückläufigen Preise bei zwei wichtigen Exportgütern der Ukraine, Stahl und Getreide. Die Exporte in die EU steigen aber wieder, vor allem auch nach Deutschland, hier ist eine starke Umschichtung der Wirtschaft Richtung EU zu beobachten. Die EU ist inzwischen der wichtigste Handelspartner der Ukraine, gefolgt von den Staaten Ost-Asiens, erst an dritter Stelle folgen nun die GUS-Staaten mit dem einst wichtigsten Handelspartner, Russland.
Eine große Herausforderung sei die Situation des Bankensektors in der Ukraine, insbesondere der größten Bank des Landes, der Privatbank. Als "systemische Bank" sei sie unverzichtbar, eine Auffanglösung könne deshalb nur eine Verstaatlichung sein.  Die Reformen gingen aber allgemein zu langsam voran, Dr. Giucci forderte in diesem Zusammenhang, das Tempo müsse hier deutlich erhöht werden.
Mehr Infos über die Deutsche Beratergruppe Ukraine hier: https://www.beratergruppe-ukraine.de

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Chronik | Dienstag, 17 Januar 2017

Lesenswert: DUF-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Martin Schulze Wessel in der Süddeutschen Zeitung

Lesenswert – Der Münchner Historiker Prof. Dr. Martin Schulze Wessel, Sprecher der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission und Vorstandsmitglied unseres Deutsch-Ukrainischen Forums in der Süddeutschen Zeitung:
"Seit Russland die Krim annektiert hat, im Donbas Krieg gegen die Ukraine führt und auch im Westen eine kaum verhüllte Einflusspolitik betreibt, stellt sich die Frage nach den Herrschaftsformen des Imperiums nicht nur nostalgisch."

"Es bleibt für Russland schwierig, die Eigenstaatlichkeit und territoriale Integrität der Ukraine zu akzeptieren. Doch ist dies kein postkoloniales Erbe, sondern ein Problem der nationalen Selbstfindung Russlands."

http://www.sueddeutsche.de/kultur/geschichte-der-imperien-sonder-wegelagerer-1.3335119

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Chronik | Donnerstag, 01 September 2016

Newsletter September 2016

Liebe Mitglieder, liebe Freunde des Deutsch-Ukrainischen Forums,

die Ukraine beging gerade ihren 25. Unabhängigkeitstag - der Nationalfeiertag am 24. August erinnert bekanntlich an die Unabhängigkeitserklärung von 1991 - und an den schwierigen, aber hoffnungsfrohen Aufbruch von damals, einem Aufbruch, der viele Parallelen zur heutigen Zeit zeigt.

Einen Überblick über die weiterhin angespannte militärische Lage in der Ost-Ukraine, aber auch einige erfreuliche wirtschaftliche Nachrichten finden Sie im wie immer empfehlenswerten Wochenbericht des unabhängigen Kiewer "Ukrainian Crisis Media Center": http://uacrisis.org/de/46551-weekly-media-overview-7

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Chronik | Sonntag, 17 Juli 2016

Jetzt bewerben: Frauen und Außenpolitik - ein Workshop in Kiew und Berlin

"Außerhalb des Protokolls"  -  Frauen und Internationale Politk in Deutschland und der Ukraine - unter diesem Titel laden der Berliner Thinktank Polis180 und das Kiewer Institut ICPS (International Center for Political Studies im Oktober und November 2016 junge Menschen aus beiden Ländern zu einem Workshop in Kiew und Berlin ein. 

Unter der Schirmherrschaft von Hanna Hopko, der Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses im ukrainischen Parlament geht es dabei u.a. um "Gender-aware foreign policy". Die Veranstaltung wird unterstützt von der Robert- Bosch-Stiftung, der Stiftung EVZ und dem Deutsch-Ukrainischen Forum e.V. 

Bewerbungen zur Teilnahme sind noch bis zum 20. Juli 2016  möglich.
Sind sie zwischen 20 und 29, sowohl an Gender- als auch an außenpolitischen Themen interessiert? 
Hier alle Infos zu den Workshops und dem Bewerbungsverfahren:
http://polis180.org/women-politics/#1456580572627-b800db55-ecd5

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Chronik | Dienstag, 05 Juli 2016

Deutsch-Ukrainischer Bildungsdialog: „Ein gemeinsames Europa wird von jungen Menschen gebaut.“

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"Deutsch-Ukrainischer Dialog – Perspektiven für Bildung und Wissenschaft“ – die gemeinsame Veranstaltung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Ukraine fand am 12. Juli, in Berlin statt.

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Chronik | Sonntag, 03 Juli 2016

Как обстоят дела с реформами в Украине, господин Абромавичус?


23 июня по приглашению Немецко-Украинского Форума посетил Берлин Айварас Абромавичус, в феврале 2016 ушедший в отставку министр экономики Украины. Он выступил в рамках подиумной дискуссии о реформах в Украине вместе с Анной Гопко, главой комитета по иностранным делам в Раде, и Андреасом Пешке, немецким дипломатом и экспертом по Восточной Европе. Член Немецко-Украинского Форума и журналист Геральд Прашль, взял интервью у Айвараса Абромавичуса. Ниже текст интервью:


Ваша отставка с поста министра экономики в феврале этого года была расценена как плохой знак.

Айварас Абромавичус Прежде всего хочу сказать, что за последних два года после Майдана в Украине произошло очень много изменений. По оценкам експертов, мы смогли сделать больше, чем все правительства за последних 25 лет независимости Украины. Но очевидно меньше чем я сам ожидал и что ждал от власти народ Украины. Из позитивного -нам удалось стабилизировать макроэкономическую систему и заложить фундамент для роста уже в этом году. Ожидаем 1% рост ВВП и падание инфляции с 46% в 2015, до 15% в 2016. Очистили банковскую сферу, что тоже не делалось раньше. Одна треть всех банков страны была закрыта, первый шаг для восстановления доверия банкам. Украина стала за короткое время независимой от российского импорта газа. Сегодня уже прошло 200 дней, с тех пор как Украина последний раз покупала газ у России. Украина не пугается и «непопулярных» реформ, как например были увеличены сильно дотационные цены на газ для населения в 450 процентов. Уже сейчас в Украине действуют рыночные цены как в Германии. Для всех нуждающихся предложили прозрачные и справедливые субсидии. 7 миллионов домохозяйств получили зимой субсидии и для них счет за отопление не увеличился.

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Chronik | Sonntag, 03 Juli 2016

Was taugen die Reformen in der Ukraine, Herr Abromavicius?

Auf Einladung des Deutsch-Ukrainischen Forums kam der im Februar 2016 zurückgetretene ukrainische Wirtschaftsminister Aivaras Abromavicius, 40, am 23. Juni 2016 nach Berlin - diskutierte dort bei einer Veranstaltung des DUF in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde mit der ukrainischen Parlamentsabgeordneten Hanna Hopko und dem deutschen Diplomaten und Osteuropaexperten Botschafter Andreas Peschke über die Reformen in der Ukraine. Im Rahmen des Besuchs führte DUF-Mitglied und Journalist Gerald Praschl, Politikchef der Zeitschrift Superillu, ein Interview mit Abromavicius. Hier der lesenswerte Volltext:

Herr Abromavicius, als Sie im Februar als Wirtschaftsminister der Ukraine zurücktraten, wurde das als schlechtes Zeichen gewertet...

Nun, zunächst einmal hat die Ukraine in den zwei Jahren seit dem Majdan sehr viel erreicht. Wir haben mehr erreicht, als alle Regierungen in den 25 Jahren zuvor. Aber offensichtlich weniger als ich das selbst erwartete und als das ukrainische Volk von der Regierung verlangte. Zunächst zum Positiven: Es ist uns gelungen, das makroökonomische System zu stabilisieren und die Grundlagen geschaffen, dass es schon in diesem Jahr Wachstum geben wird, etwa im Bankensektor. Wir erwarten 1% Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt und ein Sinken der Inflation von 46% im Jahr 2015 auf 15 im Jahr 2016. Wir haben den Bankensektor so „aufgeräumt“ wie es nie zuvor gemacht wurde. Ein Drittel aller Banken wurden geschlossen, ein erster Schritt, um wieder Vertrauen in die Banken herzustellen.
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Chronik | Montag, 27 Juni 2016

DUF-Podium: Was bringen die Reformen in der Ukraine?

Kommt der Reform-Prozess in der Ukraine voran? Und wie ist der jüngste Regierungswechsel zu bewerten? Was bringt das neue Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine?

Fragen, die im Mittelpunkt einer vom Deutsch-Ukrainischen Forum in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde organisierten Podiumsdiskussion standen, die am 23. Juni 2016 im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin stattfand. DUF-Vorstandsmitglied Dietmar Stüdemann, von 2000 bis 2006 deutscher Botschafter in der Ukraine, konnte dazu zahlreiche Gäste u.a. aus der Diplomatie, Wirtschaft und gesellschaftlichen Organisationen begrüßen. Die Diskussion fand in englischer Sprache statt. 

HIER DIE STATEMENTS DER PODIUMSDISKUSSION ALS AUDIO-DATEI

Mit Aivaras Abromavicius, dem im Februar zurückgetretenen Wirtschaftsminister der Ukraine und Hanna Hopko, der Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des ukrainischen Parlaments waren gleich zwei hochrangige Vertreter der ukrainischen Politik auf dem Podium. Der Rücktritt von Abromavicius im Februar 2016 hatte international viel Aufsehen erregt - galt der Investmentbanker und Technokrat doch als Garant schneller und konsquenter Reformen in Wirtschaft und Gesellschaft, nach dem Vorbild der Entwicklung in den baltischen Ländern und Polen nach 1990. 
Die Moderatorin des Abends, DGO-Geschäftsführerin Dr. Gabriele Freitag stieg denn auch gleich mit Fragen nach den Hintergründen seines Rücktritts ein. Abromavicius führte aus, dass ihn insbesondere die Widerstände im ukrainischen Parlament dazu veranlasst hätte. Insgesamt zeichnete er von den Reformen seit der Maidan-Revolte und den Neuwahlen 2014 ein eher positives Bild. Die Ukraine habe, so führte er aus, in diesen zwei Jahren mehr positives erreicht als in den 25 Jahren seit der Unabhängigkeit des Landes. So sei es gelungen, den Bankensektor zu stabilisieren, rund ein Drittel aller Banken mit zum Teil fragwürdigen Geschäftsmodellen sei dazu geschlossen worden. Auch sei die Ukraine binnen kurzem unabhängig von russischen Gasimporten geworden. Schmerzhaft, aber unabdingbar sei es gewesen, die Gaspreise für private Verbraucher um 450 Prozent zu erhöhen - und demnächst auf "Marktpreise". Auch einen konsquenten Personalwechsel führte er als Erfolge an, alleine in seinem Ministerium seien 700 Mitarbeiter entlassen und 250 andere neu eingestellt worden, Transparenz und Leistungsprinzip seien dabei bei Entscheidungen ausschlaggebend gewesen. 
 
Trotz der Querelen um seinen Rücktritt zeichnete Abromavicius ein positives Bild von den ersten Schritten der seit April 2016 amtierenden neuen ukrainischen Regierung unter Premier Volodymyr Grojsman. Ihre ersten Schritte erschienen ihm "vielversprechend", sie setzte die Reformarbeit fort. Ein großer Schritt sei auch die weitere Deregulierung der Märkte, die unter anderem Importe aus der EU, den USA, Australien und Japan erleichtere. Probleme, die Wettbewerbsfähigkeit ukrainischer Unternehmen zu steigern, sehe er aber weiter insbesondere im schwächelnden Bankensektor des Landes. Weil dieser kaum Kredite für Investitionen zur Verfügung stelle, kämen Investitionsvorhaben nur schleppend voran. Trotz der andauernden Auseinandersetzungen mit den von Russland unterstützten Separatisten im Osten des Landes sei, so Abromavicius, weiterhin der Kampf gegen Korruption und für mehr Rechtssicherheit die wichtigste Herausforderung des Landes.
Erfolge im Kampf gegen die Korruption und dem Aufbau einer modernen Verwaltung bescheinigte der Osteuropa-Experte des deutschen Auswärtigen Amtes, Andreas Peschke der Ukraine. 
Die ukrainische Außenpolitikerin Hanna Hopko mahnte die EU und die deutsche Regierung, ihr Versprechen nach Visaerleichterungen für ukrainische Bürger endlich in die Tat umzusetzen.
 


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Chronik | Donnerstag, 16 Juni 2016

Buchtipp: "Ukraine kocht" - kochen und helfen

Mit seinem Buch "Ukraine kocht" hat sich der in Bayern lebende ukrainische Koch Denis Kolesnikov eine ganz besondere Hilfsaktion für die Ukraine einfallen lassen. "Nach einigen erfolgreichen Aktionen unserer Initiative sos-ukraine.de suchte ich nach weiteren Möglichkeiten, um finanzielle Mittel für die Kriegsopfer sowie für die bedürftigen Menschen in der Ukraine zu  sammeln. Da ich Koch bin und die vielfältige Küche meiner Heimat liebe, entstand die Idee, ein Kochbuch zu schreiben, in dem ich vielfältige kulinarische Spezialitäten aus der Ukraine vorstelle. Ein Teil des Gewinns wird an die Initiative gespendet", schreibt Kolesnikov in seinem Vorwort.
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Chronik | Dienstag, 14 Juni 2016

DUF-Podiumsdiskussion am 23. Juni 2016: "Ukraine: Economic Reforms and Foreign Affairs".

Liebe Mitglieder und Freunde des Deutsch-Ukrainischen Forums e.V.,

gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e. V. laden wir Sie herzlich ein zu einer Podiumsdiskussion zum Thema "Ukraine: Economic Reforms and Foreign Affairs".

23. Juni 2016, 19.00 Uhr
Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Räume III+IV
Schiffbauerdamm 40 / Ecke Reinhardtstr. 55, 10117 Berlin



Two years after the installation of a new government and the signing of the Association Agreement with the European Union, Ukraine still finds itself in a state of crisis. The war in Eastern Ukraine, fuelled by Russian support, is a serious impediment to stabilisation and due to its dire economic state, the country is still threatened by default. In the beginning of this year, the Minister of Economic De-velopment and Trade, Aivaras Abromavicius, stepped back, criticising that reform efforts, especially in the field of anti-corruption were resisted by influential members of the Verkhovna Rada.

Under the heading “Economic Reforms and Foreign Affairs” Aivaras Abromavicius will give an as-sessment of the situation and perspectives of the Ukrainian economy, the current state of reforms and Ukraine’s international interlockings. The ensuing panel discussion will shed light on the internal and external factors that challenge and support Ukraine’s future developments.

Welcome
RAINER LINDNER | Chairman, German-Ukrainian Forum, Berlin
GABRIELE FREITAG | Executive Director, German Association for East European Studies, Berlin

Discussion
AIVARAS ABROMAVICIUS | Former Minister of Economic Development and Trade of Ukraine, Kyiv
HANNA HOPKO | MP, Chairwoman of the Committee on Foreign Relations, Verkhovna Rada, Kyiv
ANDREAS PESCHKE | Director for Eastern Europe, Caucasus and Central Asia, Foreign Office, Berlin

Chair
RAINER LINDNER | Chairman, German-Ukrainian Forum, Berlin


Die Podiumsdiskussion findet in englischer Sprache ohne Verdolmetschung statt. Wir laden Sie nach der Diskussion zu einem kleinen Stehempfang ein.

Wir bitten Sie bis zum 21. Juni um
Ihre Anmeldung bei Tatjana Reshchynska: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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